Beschreibung
Selbst wenn es scheint, als bliebe die Zeit stehen und die Erde hielte inne, kommt der Winter. Der Himmel färbt sich grau, vertrocknetes Gras raschelt, Girlanden flackern zum Dröhnen der Generatoren – eher für das Licht als für das Fest. Die Menschen leben den Krieg, wie sie können, treffen ihre Wahl, wie sie vermögen: loslassen oder komme, was wolle, solange die Seinen unversehrt sind? Wird das Herz in dunklen Zeiten noch Platz für die Liebe finden?
Im verschneiten Schilf des Dnipro, in den verlassenen Straßen, die sich von den Hügeln zur Landstraße hinunterziehen, in den dunklen Häusern, wo die Schwelle mit Mohn gegen das Unheil bestreut wird und die Seelen der Verstorbenen an die Weihnachtstische kommen, klettert Jana durch ein Loch im Zaun und verstrickt sich in Dilemmata, für die es weder die richtigen Fragen noch Antworten gibt, aber es gibt Maxim, die Ungewissheit, die Liebe und Schafe.
Die Schafe sind unversehrt.
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Selbst wenn es scheint, als bliebe die Zeit stehen und die Erde hielte inne, kommt der Winter. Der Himmel färbt sich grau, vertrocknetes Gras raschelt, Girlanden flackern zum Dröhnen der Generatoren – eher für das Licht als für das Fest. Die Menschen leben den Krieg, wie sie können, treffen ihre Wahl, wie sie vermögen: loslassen oder komme, was wolle, solange die Seinen unversehrt sind? Wird das Herz in dunklen Zeiten noch Platz für die Liebe finden?
Im verschneiten Schilf des Dnipro, in den verlassenen Straßen, die sich von den Hügeln zur Landstraße hinunterziehen, in den dunklen Häusern, wo die Schwelle mit Mohn gegen das Unheil bestreut wird und die Seelen der Verstorbenen an die Weihnachtstische kommen, klettert Jana durch ein Loch im Zaun und verstrickt sich in Dilemmata, für die es weder die richtigen Fragen noch Antworten gibt, aber es gibt Maxim, die Ungewissheit, die Liebe und Schafe.